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25.10.2018, 15:16 Uhr Übersicht | Drucken
Prof Dr. Eberhard Haunhorst, Präsident des LAVES Niedersachsen, stellt sich Fragen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest
CDU Facharbeitskreis Landwirtschaft diskutierte im Grünen Zentrum in Vechta!


Die Afrikanische Schweinepest (ASP) gibt der Land- und Fleischwirtschaft im Landkreis Vechta sehr zu denken. Die potentiellen wirtschaftlichen Auswirkungen für die gesamte Region sind enorm. Auf Einladung der CDU Vechta hat sich nun Prof. Dr. Eberhard Haunhorst vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) zu allen wichtigen Fragen rund um die ASP geäußert. Neben dem Vortrag von Herrn Prof. Dr. Haunhorst hat Dr. Christian Meyer vom Verbund Transformationswissenschaft Agrar Niedersachsen die Arbeit des neuen Verbundes vorgestellt. In vielen Ländern Osteuropas ist die ASP inzwischen weit verbreitet und wird in Fachkreisen als "endemisch" eingestuft - also als fest verbreitet. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ist die Seuche nun mit ersten Fällen in Belgien auch in Westeuropa auf dem Vormarsch. Prof. Dr. Eberhard Haunhorst ist der festen Überzeugung, dass die ASP mittelfristig auch in Deutschland ausbrechen wird. Dies sei in Anbetracht der Erfahrungen, die man bisher im Ausland mit der Seuche gemacht habe, unvermeidlich.


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Die Mitglieder des Facharbeitskreises Landwirtschaft der CDU interessierten sich in diesem Zusammenhang insbesondere für bekannte Verbreitungswege und denkbare Arten der Infizierung. Auch eine mögliche Impfung gegen die ASP war Teil der Diskussion. Für den Fall eines Ausbruchs in Deutschland wurden im Facharbeitskreis zum einen mögliche wirtschaftliche Konsequenzen diskutiert, zum anderen aber auch der ganz konkrete Prozess der Seuchenbekämpfung im Ausbruchsfall. Herr Prof. Dr. Haunhorst wies in seinem Vortrag darauf hin, dass die Behörden in Deutschland für einen Ausbruch sehr gut vorbereitet und geschult sind. Die Vorbereitungen liefen bereits seit 2014 und die entsprechende Ausrüstung und das Personal stünden bereit. Der Präsident des LAVES machte dennoch auch klar, dass ein Ausbruch insbesondere bei Hausschweinen zu einem erheblichen Aufwand und Schaden für alle Beteiligten führen würde. Im Laufe des Gesprächs wurde klar, dass die ASP in ganz Europa unabhängig vom aktuellen Seuchengeschehen in Belgien als Gefahr präsent bleiben wird. In den kommenden Jahrzehnten bleibt die Seuche somit eine fortwährende Herausforderung für die Land- und Fleischwirtschaft. So lange keine flächendeckende Impfung möglich ist, sind deutlich erhöhte Biosicherheitsmaßnahmen auf den Betrieben und eine hocheffiziente Seuchenbekämpfung von Ausbrüchen die alleinigen Maßnahmen.

25.10.2018, 15:18 Uhr

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